Openbook

Aus Oerlabs Openbook
Wechseln zu: Navigation, Suche
English


OERlabs Titelbild Entwurf richtiges Logo.jpg


Liebe Lesende,

in den OERlabs haben wir viel erlebt. Viel davon lässt sich kaum in Worte fassen, weil Projekterleben einmalig ist und Erfahrungen eng mit der Situation verwoben sind. Umso schwieriger ist es, für ein Projekt wie die OERlabs einen fachlich-inhaltlichen Projektbericht zu schreiben. Wo soll(t)en wir da anfangen, wo aufhören?

Aus diesem Grund haben wir uns früh dafür entschieden, unsere Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts in Form eines „OpenBooks“ zu dokumentieren. Wir ermöglichen also lieber ein Lesen im ‚offenen Buch’: Offen in doppelter Hinsicht: Wir nehmen natürlich Anleihen bei der Open-Debatte, indem wir Einblicke in unseren Forschungs-, Arbeits- und Projektalltag, sprich in unsere Praxis, geben. Zum anderen ist offen auch in dem Sinne zu verstehen, dass es uns nicht um einen Hochglanz-Abschlussbericht geht, sondern einen Einblick dezidiert auch in den Prozess und Verlauf, mit allen Höhen und Tiefen zu geben. Denn ein Prinzip wie „Copy&Paste“ funktioniert im Falle der Praxis nicht, auch nicht im Zusammenhang mit OER. Es gilt sehr genau hinzuschauen, wie sich Praxis (in unserem Fall an Universitäten oder Schulen) darstellt.

Nicht zuletzt deshalb gibt es eine gewisse Ähnlichkeit unseres OpenBooks zur Idee der Feldnotizen in der qualitativen Forschung. Auch dort werden in der Situation selbst Notizen gemacht, um diese zu beschreiben. Sie dienen aber auch als Möglichkeit, über diese Situation ins Gespräch zu kommen bzw. von ihnen zu erzählen. So gibt es auch im OpenBook der OERlabs viele Notizen, Text-, Bild- oder Audioschnipsel, die bereits im Projektverlauf veröffentlicht und auf diese Weise dokumentiert wurden. Diese werden nun nicht mehr chronologisch dargestellt, sondern thematisch-inhaltlich arrangiert, so dass eine Collage entsteht. Hinzu kommen neue Notizen zu Themen, die aus unserer medienpädagogischen Sicht für die (nachträgliche) Skizze eines Kontexts, eines Projekts und konkreter Maßnahmen relevant sind oder die unsere Erfahrungen an Theoriediskurse zurückbinden. Diese sind vorwiegend im letzten Projektdrittel, d.h. nach Abschluss der sog. Multistakeholder-Dialoge entstanden. Unabhängig davon, wie die Notizen im Einzelnen zustande gekommen sind: Sie geben Außenstehenden Einblick in unsere konkrete Arbeit und unsere (Vor-)Überlegungen auf unterschiedlichen (Abstraktions-)Ebenen. Auch deshalb nimmt die thematisch-inhaltliche Struktur des OpenBooks die Besonderheiten der beiden Universitäten in Köln und Kaiserslautern zuerst separat und dann gemeinsam auf. Diverse Bezugstheorien werden genutzt, um Facetten des Projekts forschungsseitig zu erklären und anschlussfähig an Diskurse der Medienpädagogik und Hochschulforschung zu machen.

Wir setzen darauf, dass der buchähnliche, aber multimediale und nicht unbedingt ‚stur’ lineare Zugang unseren Lesenden hilft, ihren Weg durch die und zu den OERlabs zu finden. So haben auch alle Beteiligten ganz unterschiedliche Wege genutzt, um sich mit OER, (Hoch-)Schule und (formalisierter) Bildung im Verlauf von anderthalb Jahren Projektförderung durch das BMBF zu beschäftigen. Zugleich gibt es die Möglichkeit, unsere Erfahrungen auch zu kommentieren. Solches Feedback ist wiederum wichtig, um von situativen Erfahrungen bisweilen zu Design-Prinzipien zu gelangen. Zudem könnte hilfreich sein, die eigene Institution bzw. Handlungspraktiken ins Verhältnis zu denen zu setzen, die in den OERlabs üblicherweise im Vordergrund standen. Wie passen diese zusammen (oder nicht)? Was stellt sich anders dar? Wie würden Sie das Problem lösen? Und womit hängt das zusammen?

Wir wünschen eine angenehme Lektüre und freuen uns auf zahlreiche Kommentare Ihrer Praxis!

Das Team der OERlabs



Fieldbook
Getting in/Getting on

Instruments
Multistakeholder Dialog (MSD): Field Notes: Wie ist das Setting? | Projekt: Wir sind wir vorgegangen? | Lessons lOERned: Welche Erfahrungen haben wir gemacht? | Headnotes: Woran sind diese Anschlussfähig bzw. womit sind die Erfahrungen erklärbar? | Openlabs: Field Notes | Projekt | Lessons lOERned | Headnotes | OER-Seminare: Field Notes | Projekt | Lessons lOERned | Headnotes | Studentische Beteiligung: Field Notes | Expert*innenbefragung OER | Machtverhältnisse an Hochschulen | Headnotes: Woran sind diese Anschlussfähig bzw. womit sind die Erfahrungen erklärbar? | Podcast: Field Notes | Projekt | Lessons lOERned | Headnotes | Weblog: Projekt | Lessons lOERned | Twitter: Lessons lOERned

(Design) Principles
Kommunikation zwischen Verstehen und Verständigung | In Hochschulen gehen und verändern wollen | Hochschulen zwischen Erforschung und Gestaltung

People
Nina Grünberger | Klaus Himpsl-Gutermann | Ilka Götz | Ivo van den Berk | Claudia Kuttner | Simon Smend | Tobias Hübner | Yannic Steffens | Falk Itzerodt | 3 Fragen 3 Antworten

Material
Content Buffet | Anleitung zum Kommentieren