Diskussion:Hochschulen zwischen Erforschung und Gestaltung

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Hochschulen zwischen Erforschung und Gestaltung[Bearbeiten]

Es ist allerdings weniger die Handhabung von OER als Informationsressource oder Bildungsmaterial, die von Studierenden oder Dozierenden gelernt werden müsste. Unseres Erachtens ist eher die gemeinsame Erstellung und die Weitergabe/-verarbeitung von OER für die Beteiligten her- ausfordernd: Unsere Lehrveranstaltungen mit OER-Bezug legen u.a. offen, wie gut oder schlecht Studierende, Dozierende oder Lehrer*innen kooperieren können, wie viel oder wenig sie über Medien und insbesondere medientechnische und medienrechtliche Fragen wissen und dass Medien selten als Teil eines didaktischen Arrangements, sondern eher als „Add-on“ zur Motivierung oder Aktivierung von Lernenden gesehen werden etc. (...)

Guter Punkt um auf die Fehlerkultur zu sprechen zu kommen. War auf unseren Veranstaltungen ein Thema. --Benutzer:MB


Entsprechend gehen wir nicht davon aus, dass Lehramtsstudierende, Lehrer*innen oder Multiplikator*innen eine spezifische Gestaltungskompetenz für OER fehlt; stattdessen setzen wir an den Erfahrungen und Wissens- bzw. Handlungsressourcen an, um in den OERlabs rasch wirksam zu werden und über das Projektende hinaus OER-bezogene Erkenntnisse sukzessive in bestehende oder neue Aus- und Weiterbildungsangebote zu überführen.

Obendrüber steht, dass sie schlecht kooperieren können und wenig über Recht wissen. Wieso zählt das nicht als fehlende Gestaltungskompetenz? Oder geht es hier darum, dass wir mit der Haltung auf die Interessenten zugehen, dass ihnen nichts fehle --Benutzer:MB


Insofern machen die OERlabs mit ihrer Verankerung an zwei (medien-)pädagogisch/didaktisch orientierten Professuren deutlich, dass zum einen der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis durch Reflexion und Kommunikation möglich ist und zum anderen auch Forschung in Entwicklungsprojekten stattfinden kann. Ohne das eigene Verständnis von Forschung als Mit-Gestaltung (vgl. Hofhues et al., i.Dr.) wäre dieser Weg aber nur schwer gangbar.

Hier kann man mal überlegen, wie tief man noch auf den Gestaltungsbegriff eingehen muss, wenn an anderer Stelle einen Text zur Handlungs- und Gestaltungsorientierung geschrieben wurde. --Benutzer:SH


Was sich für Lesende möglicherweise mit einem Schmunzeln darstellt, projiziert die Projektrealität ins OpenBook und macht möglich, dass wir uns davon notwendigerweise lösen müssen.

Wie ist der Gedankensprung hier zu verstehen, wovon lösen? --Benutzer:MB

Quellen[Bearbeiten]